Corona und Folgen


Auf den Wellen der Pandemie trieben wir im Strom der Monate auf und ab, wissen bis heute nicht, wann wieder Grund unter unseren Füßen signalisiert, dass das Ufer erreicht wurde.
Erst war es der angeordnete und gewünschte Rückzug ins Private, dann die Sorge um die Zukunft. Später trat Gewissheit hinzu, dass lieb gewordene Reisen der Vergangenheit angehören könnte.

La fée verte  / Corona Absinthe | Öl auf Leinwand, 60×50, 2020.

-Stilles Leben in der Coronakrise –

Bezwungen vom Virus blieben im Frühjahr alle im Haus. Die Wohnung gab Schutz, wenn es gut ging. Absinthe – die gefährliche grüne Fee – und eine gute Pfeife Tabak waren schon Begleiter impressionistischer Maler von Monet über Braque bis zum Kubisten Picasso; wenn’s Krisen gab.

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Urbi et Orbi – die Stadt ohne Spiele und Brot? | Öl auf Leinwand, 40×50, 2020

Kontaktverbote der Pandemie erinnerten an die Ruine des Colosseums in  Rom und an eine Endzeitstimmung, die sich dort bei einem Besuch einstellte. In Zeiten ohne Spiele und Brot werden auch unsere Fußballstadien zu Ruinen, wenn wir nicht achtsam bleiben, war zu befürchten.

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Stiller Sommer in Venedig | Öl auf Leinwand, 40×50, 2020

Im Jahr der Pandemie, im September zur Hauptsaison, war Venedig wenig besucht. Die Venezianer hatten ihre Stadt für sich. Viele Gondeln hatten Ruh am Canale Grande. Der Tourismus liegt bis heute darnieder.

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Traumschiffdämmerung | Öl auf Leinwand, 60 x 50, 2021

Wie wird es mit diesen Schiffen weitergehen? Megaliner, wie die neue MSC Divina – 2019 in Palermo gesehen – liegen seit dem Beginn der Pandemie fast alle in tristen Häfen. Anfänge neuer Kreuzfahrten scheitern oft kläglich am Virus.

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